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Zusammenfassung der Laufsaison 2011

Posted on 2nd Januar 2012 in Sport

Mein Lauftraining in 2011 monatliche Auswertung nach Distanz


In 2011 ging es mit meinem Lauftraining wie in 2010 aufgehört. Ich bin einfach gelaufen!
Obwohl ich praktisch das ganze Jahr geschäftlich unterwegs war, waren meine Laufschuhen immer mit mir. Laufen macht einfach Spaß und ich hätte noch vor ein paar Jahren nicht gedacht, das Laufen könnte so viel Spaß machen.

Leider konnte ich meine Verbesserungen in keinem Rennen auf die Probe stellen. Man muss ja Prioritäten setzen und in 2011 war es durchaus mein MBA Studium. Und damit waren auch die Wochenenden verplant.

Hier sind ein paar Zahlen:

Anzahl der Trainingseinheiten 202
Distanz 2938,77 km
Dauer 290,71 Stunden

Im 2012 sollte es genauso weiter gehen. Allerdings mit ein paar Rennen, die schon fest eingeplant sind!;-)

Können Architekten voneinander lernen?

Posted on 30th März 2011 in IT

Heute habe ich an den SOA Days 2011 teilgenommen. Obwohl die Veranstaltung schon seit etwa 14 Jahren organisiert wird, bin ich zum ersten Mal dabei. Mehr oder weniger interessante Vorträge, wie bei jeder Veranstaltung, die Mischung macht es. Die Vorträge unterscheiden sich natürlich nach der Qualität und Aktualität für mich.

Der letzte Vortrag heute war aber der Hammer! Das Thema war „urban breeding grounds, urbane Nährböden“. Diese Keynote wurde von Prof. Ir. Kees Christiaanse vorgetragen. Ein weltberühmter Architekt, der sich mit Städtebau beschäftigt.
Der Vortrag war echt hervorragend, obwohl das Thema mit der Software Architektur und Software Entwicklung nichts zu tun hatte. Oder doch…???

Es gibt definitiv sehr viele Parallelen, die man auch in der Software Architektur berücksichtigen könnte/sollte.
Es gibt sehr viele Punkte, die aus dem Vortrag mitgenommen habe. Ich möchte aber auf einen Aspekt als Beispiel näher eingehen.

Prof. Ir. Kees Christiaanse hat erwähnt, dass bei einem Entwurf einer Stadt kein vollständiger Entwurf gemacht wird, da es sich um langfristige Projekte handelt (z.B. 10 Jahre) und es gibt es viele Aspekte, die sich in dieser Zeit ändern können. Einen Einfluss auf das Projekt kann über die Jahre von Politikern, Gemeinden, von Firmen oder sogar den Bürgern ausgeübt werden.
Der Entwurf gibt nur die Rahmenbedingungen vor, wie die Gestaltung der Bauplätze, die maximale erlaubte Höhe von Gebäuden und weitere Merkmale. Es wird geprüft, wie sich die Städte über die Zeit entwickeln und unter Umständen wird nachgesteuert.

Eigentlich ist es genauso in der Software Architektur. Ich bin ja nicht so alt, aber wie viele „IT Revolutionen“ habe ich schon erlebt? Von der objektorientierten Entwicklung, komponentenorientierten Entwicklung über Enterprise Architekturen, Service orientierte Architekturen sind wir zu einer „Wolke“ angelangt. Das ist auch nicht prinzipiell falsch. Nur sollten wir die Projekte und nachhaltige Entwicklung unserer IT Landschaften unabhängig von den eingesetzten Technologien/Prinzipien planen?
Herr Christiaanse hat eine sehr wahre Aussage gemacht. Wenn ein Stadtteil gebaut werden soll und noch ganz leer steht, ist die Komplexität und Heterogenität enorm hoch. Mit jeder weiteren Strasse, Gebäuden, öffentlichen Einrichtungen, usw. wird die Umgebung immer homogener.
Verhält sich die IT Industrie so unterschiedlich?

Es ist sehr Schade, dass solche Vorträge oder Diskusionen nicht öfters stattfinden. Manchmal ist man so tief im bestimmten Thema drin, dass die anderen Alternativen nicht gesehen werden, oder es wird nach anderen Lösungsansätzen gar nicht mehr gesucht.

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Zusammenfassung der Laufsaison 2010

Posted on 3rd Januar 2011 in Sport

Die Laufsaison war für meine Verhältnisse schon irgendwie extrem.
Ich bin noch nie in meinem Leben so regelmäßig gelaufen. Es blieb mir allerdings nichts anderes übrig. ;-)

Mit der Vorbereitung für das Marathon in Roth (Ironman Staffel) hat es im April 2010 alles angefangen. Ein Marathon, für mich etwas unvorstellbares zu der Zeit. Mit dem Fahrrad habe ich schon an diversen Radmarathons bis zu 200km teilgenommen, aber Laufen war immer nur eine Ergänzungssportart für mich. Ein Muss im Winter und Gelegenheitssport für den Rest des Jahres.

Die Angst vor dem Marathon war allerdings der beste Motivator für mich. Da ich alle Trainingseinheiten alleine durchziehe, muss ich den inneren Schweinehund auch alleine bekämpfen.

Nach dem Marathon in Roth habe ich allerdings festgestellt, dass mir das Laufen echt Spaß macht! Und noch dazu ist es ein idealer Sport für mich, der zu viel unterwegs ist. Mit Laufschuhen immer im Gepäck habe ich meine Runden in den verschiedensten Städten gedreht.

Und so ist auch die folgende Statistik entstanden:

Anzahl der Trainingseinheiten 128
Distanz 1880 km
Dauer 189,5 Stunden

Ob ich mit dem Laufen in 2011 genauso weitermache, kann ich jetzt nicht sagen. Durch meine geschäftliche Aktivitäten bleibt mir außer Laufen nichts anderes übrig. Trotzdem werde ich versuchen, das Jahr 2011 ein bisschen “bunter” zu gestalten. Mit dem Fahrrad war ich im letzten Jahr kaum unterwegs. Ich glaube sogar, dass ich die 2000km Marke nicht überschritten habe…

Aber im Jahr 2011 wird alles anders! ;-)